Energieverbrauch in der Produktion erfassen und auswerten
Energieeffizienz beginnt mit belastbaren Daten. Der Gesamtverbrauch eines Standorts allein zeigt noch nicht, welche Maschinen, Anlagen oder Prozesse wie viel Energie benötigen. Erst die Erfassung auf Maschinen- und Anlagenebene schafft die notwendige Transparenz, um Verbräuche zuzuordnen, Auffälligkeiten zu erkennen und mögliche Optimierungsmaßnahmen fundiert zu bewerten. HIB integriert die Energiedatenerfassung direkt in neue oder bestehende Produktionsanlagen. Wir erfassen relevante Verbrauchs- und Betriebsdaten, verbinden sie mit Informationen aus dem Produktionsprozess und stellen sie für Visualisierung, Auswertung oder übergeordnete Systeme bereit.
Unsere Leistungen: Energiedaten dort erfassen, wo sie entstehen
Welche Messwerte benötigt werden, hängt von Maschine, Produktionsprozess und Ziel der Auswertung ab. Je nach Anwendung können einzelne Maschinen, Produktionslinien oder ganze Anlagenbereiche betrachtet werden.
Wir unterstützen unter anderem bei:
- Auswahl geeigneter Messgeräte
- Integration der Messtechnik in Schaltschränke
- Erfassung von Energieverbrauch und Leistung
- Erfassung von Strom, Spannung, Blindleistung und Leistungsfaktor
- Erfassung von Druckluft- und weiteren Medienverbräuchen
- Einbindung in bestehende SPS-Steuerungen
- Programmierung der Datenerfassung
- Visualisierung und Auswertung
- Bereitstellung der Daten für übergeordnete Systeme
- Dokumentation und Inbetriebnahme
Energiedaten mit Produktionsdaten verbinden
Ein hoher Energieverbrauch allein sagt noch wenig über die Effizienz einer Maschine aus. Entscheidend ist der Zusammenhang mit dem Produktionsprozess. Deshalb können Energiedaten beispielsweise mit Produktionsmengen, Maschinenzuständen, Stillstandszeiten, Taktzeiten sowie Schicht- oder Auftragsdaten verknüpft werden. Dadurch lässt sich besser beurteilen, ob ein veränderter Energiebedarf durch eine höhere Auslastung entsteht oder ob technische Ursachen betrachtet werden sollten.
Verbräuche und Veränderungen erkennen
Kontinuierlich erfasste Energiedaten schaffen eine belastbare Grundlage für technische und organisatorische Entscheidungen. Sie helfen dabei,
- energieintensive Maschinen und Prozesse zu identifizieren,
- Verbrauchsverläufe zu vergleichen,
- Veränderungen im Anlagenbetrieb frühzeitig zu erkennen,
- Auswirkungen technischer Maßnahmen zu bewerten,
- Energiekennzahlen zu bilden und
- Daten für Energiemanagementsysteme oder Energieaudits bereitzustellen.
Verändert sich beispielsweise der Energiebedarf einer Maschine, obwohl der Produktionsprozess gleichgeblieben ist, kann dies ein Hinweis auf Verschleiß, fehlerhafte Einstellungen oder technische Defekte sein.
Energiedatenerfassung für neue und bestehende Anlagen
Die Energiedatenerfassung lässt sich sowohl in neue Maschinen als auch in bestehende Produktionsanlagen integrieren. Besonders bei einem Retrofit bietet sich die Nachrüstung an: Werden Steuerungstechnik oder Schaltschränke ohnehin modernisiert, können zusätzliche Messgeräte und Energiezähler direkt berücksichtigt werden. So entstehen zusätzliche Informationen über den Anlagenbetrieb, die anschließend für die Bewertung und Optimierung der Produktion genutzt werden können.
Typische Einsatzbereiche
Unsere Lösungen zur Energiedatenerfassung eignen sich unter anderem für:
- Einzelmaschinen
- Produktions- und Montagelinien
- Verpackungsmaschinen
- Förderanlagen
- Prozessanlagen
- energieintensive Fertigungsbereiche
Von Energiedaten zu konkreten Maßnahmen
Energiedaten zeigen, wo und unter welchen Bedingungen Energie verbraucht wird. Im nächsten Schritt kann geprüft werden, welche technischen Maßnahmen sinnvoll sind – beispielsweise an Maschinensteuerungen und Antrieben, bei Druckluft und Nebenaggregaten oder bei der Nutzung vorhandener Abwärme und Bremsenergie.
Wir sind für Sie da
Sie möchten wissen, wo Ihre Maschinen und Anlagen Energie verbrauchen?
Wir integrieren die passende Energiedatenerfassung in Ihre Produktion und schaffen die technische Grundlage für fundierte Entscheidungen.